Medienmitteilungen

Der Gemeinderat sagt JA zum Ressortsystem > 7:3 (1 Enthaltung), weil es in Zukunft die politische Führung für unsere wachsende Gemeinde stärkt. 

Die FDP.Die Liberalen Biberist haben an ihrer Mitgliederversammlung am 18. August 2020 die Ja-Parole zur Einführung des Ressortsystems auf die Legislatur 2021 beschlossen.

Langfristig soll sich Biberist zu einer attraktiven und lebendigen Zentrumsgemeinde entwickeln, die auch Verantwortung für die regionale Entwicklung trägt.

Die Einführung des Ressortsystems bedeutet einen langfristigen Mehrwert - eine starke Steuerkraft ist das Ziel!

Dafür müssen wir Biberist fit machen - fit für die Zukunft.

Es braucht Training bis das neue Team eingespielt ist. Deswegen wird das Ressortsystem kurzfristig zu geringfügigen Mehrkosten führen. Der langfristige Mehrwert kann nicht in Zahlen ausgedrückt werden. Der Mehrwert erstreckt sich über mehrere Legislaturen und erfordert weitsichtiges Denken der ressortleitenden Gemeinderäte - Innovation und Weitblick sind gefragt!

Durch die zentrale Lage zu urbanen und ländlichen Gebieten (Solothurn, Bucheggberg), die ideale Anbindung an das ÖV-Netz (2 Bahnhöfe, sehr gute Verbindungen nach Solothurn, Bern & Burgdorf), das umfassende und hochwertige Gewerbe- und Dienstleistungsangebot, die phantastischen Naherholungsgebiete und das vielseitige Vereins- und Kulturleben hat Biberist ein riesiges Potenzial. Wir haben eine Stützpunktfeuerwehr, sind Leitgemeinde des Sozialkreises BBL, führen den Zweckverband der Kreisschule Biberist Lohn-Ammannsegg, verfügen über eine eigene Wasserversorgung und Energieunternehmung. Dieses Potenzial müssen wir doch nutzen. Langfristig soll sich Biberist zu einer attraktiven und lebendigen Zentrumsgemeinde entwickeln, die Verantwortung für die Region übernimmt.

In Biberist zu leben und zu arbeiten muss ein Gewinn für alle sein und sich letztendlich auch in der Steuerkraft wiederspiegeln. Die Einführung des Ressortsystems ist ein probates Mittel für die Umsetzung dieses Ziels. Die Verantwortung wird auf alle Gemeinderäte verteilt - 7 Ressorts mit klarer Themenzuweisung. Es kann nicht erwartet werden, dass der Gemeindepräsident diese verantwortungsvolle und vielseitige Aufgabe im Alleingang übernehmen kann - die Themen sind vielschichtig, sowohl breit als auch tief und das Tempo ist hoch. Die Zeiten haben sich geändert. Das verdiente Präsidialsystem stösst an seine Grenzen. Parteizänkereien haben nichts im Rat zu suchen - sie führen zum Stillstand. Der Gemeinderat ist eine Kollegialbehörde. Mit einer reinen «Feierabendpolitik» werden wir Biberist nicht fit für die Zukunft machen können. Darum ist es Zeit für diesen Systemwechsel. Der Gemeinderat soll gestalten - statt verwalten. Die Gemeinderäte*innen sollen strategische Sparringpartner für die operative Führung sein. 

Die Gemeinderäte*innen brauchen angemessen Zeit, um sich intensiv mit den Themen der Zukunft zu befassen, griffige Strategien zu entwickeln und die Gemeinde zu führen. Die Bürger*innen erhalten ressortbezogene Ansprechpartner, die sich den strategischen Fragen stellen und den Kontext kennen, bzw. herstellen:

Welche sind die künftigen,  flexiblen Wohn-, Betreuungs- und Arbeitsformen?

Wie sieht unser räumliches Entwicklungskonzept aus? Welche Auswirkungen hat es auf die Infrastruktur?

Wie sieht die Schule der Zukunft aus?

Welchen Kurs wollen wir in Umwelt- und Energiestrategien fahren?

Wie attraktiveren wir unsere Naherholungsgebiete?

Wo schaffen wir Raum für Arbeitsplätze? Wie gestaltet sich dieser Raum?

In welchen Bereichen müssen wir über die Gemeindegrenze hinaus zu denken?...

Zu solchen und anderen Fragen müssen wir Antworten bereit halten, um langfristig attraktiv für unsere Steuerzahler zu sein.

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